1.
Aufwärmen im Sportunterricht
sollte immer als sinn- und freudvoller Stundenauftakt
geplant
werden.
Wenn möglich sollten
dabei abwechslungsreiche Formen
gewählt werden.
Die Aufwärmübungen
sollten das Einstimmen in das Stundenthema erleichtern. |
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2.
Bei
Aufwärmen geht es neben der Einstimmung um die Erhöhung
der Leistungsbereitschaft.
Die Aufwärmphase ist
kein (Fitness-) Training.
Sie darf nicht zu einer
Ermüdung des Körpers führen, sondern diesen nur aktivieren. |
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3.
Umfang
und Intensität des Aufwärmens richtet sich nach dem
Trainingszustand:
Je besser der Trainingszustand,
desto länger und intensiver sollte die Aufwärmarbeit sein.
Wenig trainierte Schüler
dürfen deshalb in der Aufwärmphase nicht überfordert werden.
10 Minuten, bei niedrigen
Temperaturen etwas länger, reichen in der Regel aus. |
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4.
Das allgemeine
Aufwärmen geht dem speziellen
Aufwärmen stets voraus:
Zunächst langsam, schonend,
geringe Bewegungsamplituden und wenig koordinative Anforderungen. |
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5.
Aufwärmspiele
können für interessante Abwechslung sorgen.
Allerdings muss beachtet
werden, dass sie nicht zu intensiv sind und auch tatsächlich
auf die bevorstehende Belastung
vorbereiten. |
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6.
Beim speziellen
Aufwärmen sollen die sportartspezifischen Bewegungen
der nachfolgenden
Belastung berücksichtigt
werden. Koordinative Übungen gehören
zum speziellen Aufwärmen,
d. h. es sollten Bewegungsabläufe
in das Aufwärmen einbezogen werden, die der späteren Belastung
nahe kommen (z.B. auch mit
Bällen, Schläger etc.). |
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7.
Statische und dynamische
Dehnübungen
können nach Bedarf eingebaut werden, um die Dehnfähigkeit
der Muskulatur und die Gelenkbeweglichkeit
zu verbessern. Muskeln, die vor allem für die Beweglichkeit
einer nachfolgenden Belastung
bestimmend sind, sollten gedehnt werden.
Leichte Kräftigungsübungen
können zur Aktivierung
der benötigten Muskulatur beitragen.
Vor Schnelligkeitsleistungen
sollte kein statisches Dehnen (Stretching) erfolgen. |
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8.
Die Einstellung
auf die Gruppe oder auf Bewegungspartner ist ein wichtiger Bestandteil
der Aufwärmphase.
Ausschließlich individuelles
Aufwärmen sollte in der Schule die Ausnahme sein. |
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9.
Aber auch individuelle
Gestaltungsspielräume gehören zu einer Aufwärmphase.
Individuelle
Ausgestaltung von Aufwärmübungen
sollte aufgrund unterschiedlicher konstitutioneller und
psychischer Voraussetzungen
möglich sein.
Warnsignale des Körpers
(Schmerz, Ermüdung) sollten unbedingt beachtet werden. |
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10.
Die Pause
zwischen Aufwärmen und der eigentlichen Belastung sollte
5-10 Minuten nicht übersteigen.
Nach etwa 30 Minuten geht
der Aufwärmeffekt völlig verloren. |
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