Und Sportler/innen wissen:
Ein gezieltes Aufwärmen
steigert die Leistungsfähigkeit und vermindert die Verletzungsgefahr.
So gesehen ist es selbstverständlich,
wenn auch jede Sportstunde mit einem gezielten Aufwärmen beginnt.
Grundsätze
für eine Aufwärmphase
.
Aufwärmen
im Sportunterricht
Beim
Aufwärmen im Sportunterricht gibt es einige zusätzliche
Aspekte zu bedenken:
Normalerweise geht es in
einer Sportstunde nicht um die Vorbereitung eines (leistungssportlichen)
Wettkampfs.
Man muss also nicht der
Systematik einer Wettkampfvorbereitung folgen, sondern kann abwechslungsreiche und schülergerechte
Formen des Aufwärmens und Einstimmens wählen.
Die Aufwärmphase bietet
für Schüler auch die Gelegenheit, unmittelbaren Bewegungsdrang
zu befriedigen.
Gerade bei jüngeren
Schülern sollte dies berücksichtigt werden.
Das Einheitsaufwärmen
für 30 Schüler/innen wird oft nur als Zwang verstanden.
Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
sollten auch beim Aufwärmen in der Gruppe möglich sein.
Wissenschaftliche Untersuchungen
bestätigen oft nicht die traditionellen Vorstellungen
über die Wirkungen
bestimmter Aufwärmübungen.
Besonders umstritten ist
dabei die Bedeutung des Stretchings.
Aufwärmspiele
sind eine schöne Sache.
Wirklich sinnvoll sind sie
aber nur, wenn sie auf sportliche Belastungen vorbereiten
und nicht bereits hohe physische
Belastungen beinhalten.
Kurzum:
Aufwärmen im Sportunterricht
sollte eigene Wege gehen und auch eine pädagogische
Komponente haben:
Aufwärmphasen sollten
nicht nur physisch, sondern auch psychisch und sozial auf die
Herausforderungen/Anforderungen
der Sportstunde vorbereiten.
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