Textsammlung  -  Fair Play im Sport

 

Sportler und Sportlerinnen für Fair Play

Deklaration des Internationalen Fair Play-Komitees

H. Meyer: Plädoyer für die Fair-Play-Kampagne

Karin A. E.:  Volkwein: Ursachen für ethische Probleme im Sport

G. A. Pilz:   Wer schafft die Bedingungen für fairen Sport?

A. Hotz: Fairnesserziehung in der Schule

Klaus Grundgeiger: Fair play aus der Sicht des Sportjournalismus

H. Digel: "Der saubere Sport muss keine Utopie sein!"

Fair Play - Versuch einer Deutung (Thesen)

Fair Play braucht Rahmenbedingungen

DSB: Ehrenkodex für Trainer/innen

G.A. Pilz: Fair Play als Rechtfertigungskategorie?

Fußball und Gewalt (Spiegel 6/2001)

Fair kommt zuletzt -  Sport und Gewalt bei Jugendlichen

H. Digel - Das Dopingproblem und die Verantwortung der Wissenschaften  (2007)
 
 
 

Internet

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"Fair Play für alle"
Deklaration des Internationalen Fair Play-Komitees (Comite International pour le Fair Play/CIFP) Oktober 1990
 
Im Leben von Millionen von Menschen und vieler Völker spielt der Sport heute eine bedeutende Rolle, weit mehr als früher.
Der Hochleistungssport genauso wie der "Sport für alle", Sport als sinnvolle Freizeitgestaltung oder zur gesundheitlichen Vorbeugung bzw. Rehabilitation, Sport zur Unterhaltung oder zum Erleben der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit sind davon betroffen; einzuschließen ist auch der Profisport und seine Vorbildwirkung in 'einigen sehr populären Sportarten. In jedem Alter, besonders aber in der Sporterziehung von Kindern und Jugendlichen muss das Fair Play-Ideal immanent sein. Neben der schulischen Erziehung (vom Vorschulbereich bis zur Hochschule) müssen Training, Wettkampf und das Zusammenleben in den Sportclubs den Erfordernissen fairen Verhaltens in besonderem Maße Rechnung tragen.
Wenn wir von Fair Play sprechen, dann gibt es unterschiedliche Aufgaben, Interpretationen in Beziehung zu verschiedenen Sportbereichen und kulturellen Unterschieden. Wenn wir Lösungen suchen, dann sind diese nicht als Rezept zu finden, sondern müssen problemorientiert angegangen werden; dies erlaubt verschiedene Lösungswege.

Das Gebot des Fair Play hatte von Anfang an einen festen Platz im Sport, wir können sogar soweit gehen und behaupten: "Ohne Fair Play gibt es keinen Sport". Das Gebot des Fair Play ist ein herausragender und immanenter Teil der von Pierre de Coubertin begründeten Olympischen Idee. Fair Play bezeichnet nicht nur das Einhalten der Spielregeln, Fair Play umschreibt vielmehr eine Haltung des Sportlers: der Respekt vor dem sportlichen Gegner und die Wahrung seiner physischen und psychischen Unversehrtheit. Fair verhält sich derjenige Sportler, der vom anderen her denkt.

Dies liegt zunächst im persönlichen Engagement des einzelnen Sportlers. Die strukturellen Bedingungen des Sportbetriebs insgesamt und in der jeweiligen Sportart im speziellen sind jedoch entscheidende Voraussetzungen.
Diese Bedingungen werden wesentlich von den Sportverbänden (regional, national, international) in Bezug auf das Regelwerk, aber auch auf die Schulung der Trainer, Schiedsrichter, Mediziner und sonstigen Funktionäre mitbestimmt.
Den Regierungen, insbesondere den staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen kommt eine hohe Verantwortung für die Erziehung und Einstellung der Menschen zum Fair Play zu. Der Erziehungsprozess wendet sich nicht nur an die aktive Sporttreibende, sondern auch an die Sportkonsumenten, die Zuschauer. Der Erziehung zum Fair Play kommt dabei eine erhöhte Bedeutung zu; sie muss in den Curricula verankert werden.
Mit Sorge beobachtet das Internationale Fair Play-Komitee Fehlentwicklungen im Bereich des Sports auf der ganzen Welt, welche dem Gedanken des Fair Plays zuwider laufen. Eine breite Fair Play-Diskussion muss innerhalb des Sports geführt werden und helfen, faires Handeln im Sport einsichtig zu machen. Sie zielt nicht darauf ab, Sportler moralisch zu verurteilen. Dabei ist präventiven Maßnahmen Vorrang zu geben.
Grundsätzlich müssen die Bedingungen überdacht, und wo nötig verändert werden, unter denen heute sportliche Leistungen vollbracht werden. Fair spielen, den Erfolg nicht um jeden Preis suchen, ist das Gebot des Fair Play. Daher muß der Druck von den Sportlern und Trainern genommen werden, daß nur der Sieg zählt.

Zuschauer und Massenmedien dürfen diesen Erwartungsdruck nicht noch steigern. Beispiele unfairen Verhaltens prägen sich Kindern und Jugendlichen ein und geben dem Sport ein negatives Image, auch wenn nur einzelne unfair spielen. Der Wirkung der Sozialisation kommt eine besondere Bedeutung zu.
Auf nationaler; insbesondere aber auf internationaler Ebene ist der Leistungs- und Erfolgsdruck in zahlreichen Sportarten so sehr gestiegen, dass einzelne Sportler, Funktionäre, Trainer oder Mediziner mit Billigung, manchmal sogar auf Anweisung ihrer Verbände sich Erfolge durch Maßnahmen wie Doping und das Riskieren von Verletzungen versprechen. Schädigungen des eigenen Körpers werden leichtfertig in Kauf genommen oder verharmlost. Ein Sieg um diesen Preis pervertiert das Fair Play-Ideal. Der Schutz des Sportlers auf den verschiedensten Ebenen vor Verletzungen durch übertriebene Anforderungen in Training und Wettkampf ist ebenso wichtig.

Das Internationale Fair Play-Komitee ist wie Millionen von Sportlern davon überzeugt, dass sportliche Leistungen, auch Höchstleistungen, die der Sportwelt entscheidende Impulse und Farbe geben, unter Beachtung der Fair Play-Gebots erzielt werden können.
Die Alternative würde bedeuten, auf sportliche Höchstleistungen im Einzelfall zu verzichten.
Die Würde des Menschen entsprechend der Charta der Vereinten Nationen steht auch im Sport an erster Stelle.
Auch wenn die Rahmenbedingungen fairen Verhaltens in- und außerhalb des Sports schwer veränderbar sind; und das Eintreten für mehr Fair Play im Sport in den Augen Vieler zu eirem schwierigen Unterfangen macht, müssen wir Mittel und Wege suchen, das Bewusstsein hierfür zu stärken; neue Formen und Inhalte sind darzustellen.

Es ist eine wichtige Aufgabe, in allen Ländern Fair Play zu fördern und hierfür eine Voraussetzung zu schaffen.
Mit Freuden begrüßt das CIFP nationale Fair Play-Aktionen in vielen Teilen der Welt, die von einem neuen Bewusstsein für fairen Sport bei Sportlern, besonders aber bei Sportverantwortlichen in staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen zeugen.
Das CIFP unterstützt alle Verantwortlichen im Sport bei der Offensive, den Sportlern .und Betreuern, aber auch dem sportlichen Umfeld den Gedanken des Fair Plays wieder deutlicher zu machen, damit das "Spiel" auch wirklich "Spiel" bleibt.
 


 

Auf der Suche nach neuer Orientierung in der sportlichen Ethik

Ein Plädoyer für die Fair-Play-Kampagne des deutschen Sports

H. Meyer  ("Olympische Jugend" 8/1989)

Niemand wird ernsthaft gegen Fairplay sein - sowenig wie jemand behaupten würde, er sei gegen den Frieden. Dennoch gibt es Kritiker der Fair-Play-Kampagne des Sports. Die kritischen Einlassungen zur Fair-Play-Konzeption mit dem Motto "Fair geht vor" sind ernst zu nehmen. Zeigen sie doch alle ein überaus großes Engagement in der Sache...

Geben wir zu: Wie oft kommt klammheimliche Freunde auf, wenn der vermeintlich Stärkere unter Umgehung der Regeln ausgetrickst wird? "Frechheit siegt ist nun einmal der größte Gegner von "Fair geht vor". Sport - und Spitzensport allemal - findet in einer erfolgsträchtigen Gesellschaft nicht auf einer Insel der Glückseligen statt. Er kann daher nicht abgehoben von anderen gesellschaftlichen Entwicklungen gesehen werden.

In den letzten Jahren mussten wir mehrfach erleben, dass Sportveranstaltungen einhergingen mit brutaler Gewalt auf den Rängen, aber auch vor und nach den Wettkämpfen durch randalierende, vorwiegend jugendliche Fans. Die friedliebenden Bürger sind erschrocken und wenden sich schaudernd ab. Sind unsere Sportarenen Ersatz-Kampfplätze gesellschaftlicher Konfliktgruppen geworden ? Inwieweit provozieren unsere Spitzensportler gar den Ausbruch von Aggressionen und ihr eigenes Verhalten im Wettkampf ? Eine eindeutige Antwort auf diese Fragen wird es kaum geben. "Gewalt ist immer einfach - Alternativen zur Gewalt sind immer komplex und kompliziert" hat NOK-Präsident Willi Daume diese menschliche Unzulänglichkeit einmal treffend charakterisiert.

Auch der Sport kann in Bezug auf das Thema Fair Play zum ambivalenten und widersprüchlichen Phänomen werden. Sport allerdings, und das ist der entscheidende Unterschied zu vielen Auseinandersetzungen in der Gesellschaft oder zwischen Völker, kultiviert den Streit und lehrt, Herr über den Streit zu bleiben. Im Sport gilt die Unverletzlichkeit der Person als oberstes Gebot. Ob die Herrschaft über den Streit bereits die These rechtfertigt, der Sport sei Ausdruck des fairen Umgangs miteinander, muss allerdings als höchst problematisch angesehen werden. Allzu oft zeigt das Verhalten von Sportlern, Trainern und Funktionären, dass zu viele Ausnahmen die Regel nicht mehr bestätigen, sondern in Frage stellen.

Unfairness gegenüber Gegnern bedeutet Betrug an der eigenen Leistung. Um Emanuel Kant im übertragenen Sinne zu zitieren:

"Was man auf den Gegner überträgt, ist auch für die eigene Person gültig. den Gegner auszutricksen heißt eigentlich, sich selbst auszutricksen, und das bedeutet, sich selbst vom einzigen Sieg, der zählt, auszuschließen."

Um zu vermeiden, dass der Sport durch unfaires Ausschalten der sportlich Besten in die Zweitklassigkeit führt, sind zunächst Aufklärung gefordert und die Vorgänge bewusst zu machen. Mit der Fair-Play-Kampagne will der Sport nicht etwa zum Moralapostel der Nation werden, sondern dazu beitragen, den Blick für die Problematik zu schärfen. Es geht nicht darum, belehrend zu wirken, sondern einen Anstoß für die Erhaltung der Kultur der Gemeinwerte zu geben und nach einer neuen Orientierung in der sportlichen Ethik zu suchen. Dem Erfolg um jeden Preis ist das Streben nach persönlicher Bestleistung entgegenzustellen. Zur sportlichen Persönlichkeit zu reifen, heißt zu erkennen, dass Nichtgewinnen kein Scheitern ist....

Fair Play beginnt damit, dass man sich der Entscheidung desjenigen beugt, der zur Überwachung der geschriebenen und ungeschriebenen Regeln ausgewählt ist. Auch wenn die Entscheidung als falsch erscheint, sollten sich die Gegner des Prinzips der Großzügigkeit erinnern. Ein zweifellos hoher Anspruch! Insbesondere für diejenigen, die von der Spontaneität im Wettkampf leben. Nie würden jedoch geschriebene Regeln die menschliche Haltung des Fair Play ersetzen können......


Karin A. E. Volkwein

Sport und Gesellschaft - Ursachen für ethische Probleme im Sport

( aus "Olympische Jugend" 2/95)
Fairness im Sport

Betrachtet man den Sport im Kontext der ihn umgebenen Gesellschaft und folgt der Annahme, dass die im Sport zu findenden Werte aus der Interaktion von Sport und Gesellschaft entstehen, ergibt sich die Frage, warum ausgerechnet im Sport der Fairness ein so großer Stellenwert beigemessen wird; warum viele Kritiker faires Verhalten gerade im Sport einfordern. Das alltägliche Leben scheint die Qualitäten nicht aufzuweisen, die nötig sind, um einen fairen Verhalten fruchtbaren Boden zu gewähren. Die Leistungsgesellschaft mit all ihren Zwängen fordert eher zu egoistischem denn zu partnerschaftlichem Verhalten auf. Weit entfernt ist der Gedanke, sich ähnlich den Marktverkäufern der Fairs zu verhalten und nicht den eigenen Vorteil zu nutzen. In der Literatur wird verschiedentlich darauf hingewiesen, dass die moderne Leistungsgesellschaft sich zu einem moralfreiem System entwickelt, in dem rücksichtslose Durchsetzung von Eigeninteressen und Eigennutz im Vordergrund stehen. Gerade in diesem Zusammenhang erscheint es als verwunderlich, daß trotzdem immer wieder der Ruf nach dem reinen, den "ur-fairen" Sport laut wird. Liegt eventuell in den beschriebenen gesellschaftlichen Tendenzen der eigentliche Grund für den geforderten hohen Stellenwert der Fairness im Sport überhaupt ? Übernimmt der Sport an dieser Stelle eine Lückenbüßerfunktion? Schafft er einen moralischen Freiraum, der die Illusion der reinen Fairness am Leben erhält? Wird hier künstlich eine Insel geschaffen, die einem alten moralischen Prinzip das Überleben sichern soll?

Sport und Gesellschaft

Als Teil einer den Sport umgebenen Gesellschaft, kann der Sport nicht losgelöst von ihr und ihrer geschichtlichen Entwicklung betrachtet werden. In einer hochtechnisierten, hochspezialisierten Welt entfremdet sich der Mensch in zunehmenden Maße von sich selbst. Ein hoher Grad an Funktionalität bestimmt den einzelnen in seiner Arbeitswelt. Auch im Sport hat die Spezialisierung längst Einzug gehalten. Um Leistung zu optimieren, Erfolg zu gewährleisten, wird der Sportler immer mehr zu einem teilfunktionierenden Wesen reduziert. Dieser unbedingte Leistungswille lässt den Menschen mit seinem Spieldrang in den Hintergrund treten. Erwartungsdruck der Öffentlichkeit und der Sponsoren fördern den zum Teil selbstzerstörerrischen Umgang mit dem eigenen Körper.

Genau wie in anderen Gesellschaftsbereichen entstehen dort, wo sich Leistungsdruck und Erfolgsabhängigkeit zin zunehmenden Maße etablieren, Mechanismen, die ihre Durchsetzbarkeit gewährleisten. Solche Mechanismen unterliegen ihren eigenen, nämlich den leistungssteigernden und profitorientierten Gesetzmäßigkeiten. Der Fair-Play-Gedanke tritt in den Hintergrund. In einer Welt, in der Machtgewinnung und Machterhaltung um jeden Preis angestrebt werden, bleibt Fairness und sogenanntes sportliches Verhalten auf der Strecke...

Gelebte Unfairness finden wir praktisch in allen Lebensbereichen wieder. Gemeinschaftliches, gemeinnütziges Handeln treten in den Hintergrund. Besonders dort, wo Macht oder wirtschaftliche Interessen das Miteinander diktieren, verblassen überzeugend dargebrachte Fairnessbeteuerungen sehr schnell zu Lippenbekenntnissen.

Die Frage stellt sich, ob dort, wo das Siegen um jeden Preis (auch um der eigenen Gesundheit) gefordert wird, Fairness als tragende Leitidee überhaupt noch praktiziert werden kann.


 

Wer schafft die Bedingungen für fairen Sport ?

G. A. Pilz ("Olympische Jugend" 7/90)

Fairplay ein Problem der Sportler oder der leistungssportlichen Bedingungen ?

Der Leistungssport erweist sich nicht als Hort der Fairness. Durch die leistungssportliche Sozialisation Jugendlicher in den Sportvereinen wird das Prinzip des Fairplay als leitende Handlungsmoral mehr und mehr unterlaufen. Statt Fairplay lernen die Jugendlichen mit zunehmendem Alter und vor allem zunehmender aktiver Fußballerfahrung, dass es im Interesse des sportlichen Erfolges wichtiger ist, die Regeln zu verletzen. Der Fairnessbegriff ist gegenwärtig tatsächlich zu einer Rechtfertigungskategorie geworden, "die kosmetisch den Sport einfärbt", wie U. Müller schreibt. Gelingt es nicht, die Bedingungen unfairen Verhaltens zu verändern, sind "fair" und "Fairplay" in der Tat nur "positive Begriffshülsen", "Rechtfertigungskategorien", sind Fairnessinitiativen nichts anderes als "Verwischungsstrategien und Abschiebungs-, Alibi-, Ablenkungstaktiken - auch hinsichtlich der Verantwortlichkeit" - und führen nach Hans Lenk zu einer Spaltung der Moral in eine "zum Teil heimliche Erfolgsmoral und eine öffentliche Moral der Lippenbekenntnisse".

Angesichts unserer eindeutigen empirischen Belege kommt dem bereits 1982 im Gutachten "Sport und Gewalt" gezogenen Resümee eine noch größere Bedeutung zu: "Sicher sind Schule und Verein nicht unabhängig von dem allgemeinen Erfolgsdenken der Gesellschaft zu sehen. Aber sie dürfen sich deshalb einem bestimmten moralischen Anspruch nicht entziehen; es gilt, diesen Anspruch deutlicher zu formulieren, wobei die Differenz zwischen dem offiziellen Selbstverständnis dieser Institutionen und ihrer tatsächlichen Wirkung deutlich gemacht werden muss. Vor allem aber ist dafür zu sorgen, dass der Erfolgsdruck, der auf Kindern und Jugendlichen lastet,  verringert wird."

An diesem Anspruch sind letztlich auch die Fairplay-Initiativen zu messen. Nur wenn es ihnen gelingt, über das plakative Einklagen, Einfordern des Fairplay hinauszukommen und Bedingungen zu schaffen, die es den Sportlern und Sportlerinnen  erlauben und ermöglichen, sich wirklich fair zu varhalten, können sie für sich in Anspruch nehmen, einen Beitrag zur Fairnesserziehung, zu mehr Fairness im Sport auch zu leisten. "Wir wollen fairen Sport", propagiert die Schweizerische Fairplay-Initiative. Wer will das nicht? Wer aber schafft die Bedingungen für fairen Sport? "Fair geht vor", behauptet die Fairplay-Initiative des deutschen Sports. Auch vor den Erfolg? Wer mindert den unerbittlichen Erfolgsdruck? Solange diese Fragen nicht zufriedenstellend beantwortet sind, drohen alle Fairplay-Initiativen ins Leere zu laufen.

 
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