Fair kommt zuletzt

Sport kann Gewalt unter Jugendlichen fördern – Experten rätseln über Lösungen 




Süddeutsche Zeitung 6.12.2001
Es waren nur zwei kleine Meldungen: Jugendliche Fußballer des SC Freimann verfolgten im November nach einem Spiel die gegnerische Mannschaft aus Bogenhausen bis zur U-Bahnhaltestelle – und verprügelten sie dort. Im Mai diesen Jahres hatte der SV Puchheim gleich seine ganze C-Jugend- Mannschaft aus der Liga abgemeldet, weil sich sieben Jugendliche ständig mit den Gegnern geschlagen, die Zuschauer in der übelsten Fäkalsprache beschimpft oder die Schiedsrichter beleidigt hatten.

„Es war die letzte Möglichkeit, das Problem in den Griff zu bekommen“, sagte Abteilungsleiter Albert Schmidt. 

Man könnte von Einzelfällen sprechen, von Zufall. Oder man könnte Rainer Koch zuhören. Koch ist der oberste Sportrichter im Deutschen Fußballbund. Und er hat als Vorsitzender des Sportgerichts im Bayerischen Fußballverband den Überblick, was rund um die bayerischen Fußballplätze passiert. Koch sagt: „Die groben Fouls im Profisport haben wegen den strengeren Regeln abgenommen. Aber im Jugendbereich ist das ganz anders.“ 

Bei den Jugendlichen ist die Reizschwelle gesunken, sie werden schneller aggressiv und nach einem groben Foul, sagt Koch, „ist Gewalt immer häufiger die Antwort auf Gewalt“. Das heißt: Die Kinder schreien sich an, schubsen sich über das Spielfeld, lassen Fäuste sprechen. Mit steigender Tendenz. Und wer sich am Wochenende auf der Fachtagung der Münchner Sportjugend zum Thema „Sport – Power gegen Gewalt?!“ umhörte, konnte erfahren, dass sich diese Entwicklung keinesfalls auf den Fußball beschränkt. 

Immer mehr Jugendliche zeigen „psycho-soziale Auffälligkeiten“, wie die Wissenschaftler besonders aggressives Verhalten nennen. 15 Prozent sind es bereits, hat eine Studie herausgefunden. Längst befassen sich Professoren mit der Frage, woher die Gewalt im Jugendsport kommt. Einfache Antworten haben sie nicht. „Für diese Jugendlichen geht es beim Sport nicht um Anerkennung, sondern um die Suche nach Überlegenheit“, sagt der Soziologe Werner Pfau von der Uni Bremen. Im Sport möchten sie sich eine Überlegenheit holen, die sie in der Schule oder zu Hause nicht besitzen – und zwar um jeden Preis, notfalls mit Gewalt. Doch das ist nur der eine Teil der Erklärung. 

Der andere kommt aus dem Sport selbst. „Sport trägt ein hohes Aggressionspotenzial in sich“, sagt Professor Tilo Klöck von der Fachhochschule München. Denn Sport ist nicht nur Spaß an der Bewegung. Sport ist auch: die Ausgrenzung des Schlechteren, zumindest im Schulsport, Frust nach Niederlagen, Fouls und Betrügereien, das übersteigerte Streben nach Sieg, Blamagen für den Verlierer. Wer Verlieren und Fairness nie gelernt hat, den kann ein verlorenes Spiel schnell wütend machen. 
 

Letztes Mittel Rauswurf

Auch Mehmet war so ein Fall. Der türkische Jugendliche, der wegen ständiger Straftaten schließlich in die Türkei abgeschoben wurde, war davor Mitglied in einem Münchner Fußballverein. „Die Trainer wussten nicht, was sie mit ihm anfangen sollten“, erinnert sich Sportbürgermeisterin Gertraud Burkert, „sie haben ihn zweimal rausgeworfen.“ Diese Reaktion ist typisch. Denn im Umgang mit Problemkindern sind die meisten Jugendlichen überfordert; zumindest ausgebildet sind sie dafür fast nie.

„Seit dem Fall Mehmet legt der Fußballverband bei der Ausbildung von Trainern und Schiedsrichtern mehr Wert auf pädagogische Kenntnisse“, sagt Sportrichter Koch, der es für falsch hält, gewalttätige Jugendliche einfach rauszuwerfen. Experten geben den Trainern andere Tipps: konsequentes Einschreiten bei den ersten Anzeichen eines Streits – auch wenn es nur um ein Mädchen geht. „Man darf nicht warten, bis die Jugendlichen die Haltbarkeit des Nasenbeins austesten“, sagt Koch. Kommt es doch zu Aggressionen, sollen die Trainer mit Täter und Opfer gemeinsam über den Streit reden und einen Ausgleich suchen – die Jugendlichen dann aber wieder mitspielen lassen. Ein wohlklingender Forderungskatalog ist das. Aber ist er auch realistisch?

Besonders eine Frage ist wichtig: Wie viel kann man von ehrenamtlichen Jugendtrainern verlangen? Professor Gunter Pilz von der Uni Hannover hat dazu eine deutliche Meinung: „Der Sportverein kann nicht der Reparaturbetrieb der Gesellschaft sein“, sagt er, „die Übungsleiter sind völlig überfordert, wenn sie als Sozialarbeiter auftreten sollen.“ Allerdings – das beeilt sich auch der Professor aus Hannover hinzuzufügen – darf sich der Sport auch nicht nur auf die Vermittlung von Spaß an der Bewegung zurückziehen. Die Lösung ist seiner Meinung nach die Vernetzung – die Zusammenarbeit zwischen Fußballvereinen, Jugendhäusern, Jugendpolizisten, Kirchen oder den Sozialarbeitern der Stadt. Modellprojekte gibt es schon viele, auch in München.

Eines der erfolgreichsten koordiniert Volker Hausdorf von seinem Schreibtisch im Stadtjugendamt aus. Es heißt „Mitternachtsbasketball“ und findet freitags in sieben Münchner Sporthallen statt. „Auch Jugendliche, die anderswo schon Hausverbot haben, dürfen mitmachen“, sagt Hausdorf. Ohne Leistungsdruck spielen sie einmal pro Woche Basketball und sind damit, wie Hausdorf sagt, „zumindest an diesem Abend von der Straße“. In Bogenhausen kümmert sich ein Sportverein um die sportliche Angebot, während die Stadt das Geld für einen Sozialpädagogen dazu gibt, der sich um die Probleme der Jugendlichen kümmert – Geld, das die Vereine selbst nicht haben.

Für Hausdorf ist das Projekt eine Antwort auf die Frage, wie gewaltbereite Jugendliche mit Hilfe des Sports erreicht werden können. Beim Basketball um Mitternacht geht es dabei fast immer friedlich zu. Einerseits. Andererseits gesteht Hausdorf auch ein, dass die Integrationswirkung Grenzen hat. „Von den ganzen Jungs hat erst einer wieder den Sprung in einen Sportverein geschafft.“

Die anderen „waren schneller wieder draußen als sie aufgenommen wurden“.

Süddeutsche Zeitung 6.12.2001


 



Wiesbadener Kurier 4./5. 6. 2002

Jagdszenen bei Jugendspiel

Beim für die Tabelle völlig belanglosen letzten Rundenspiel der B-Jugend-Bezirksliga zwischen SV Erbenhehn  und TuS Hahn musste die Polizei anrücken, um eine Massenschlägerei zu stoppen.  Erbenhelmer Spieler hatten die brutale Prügelei ausgelöst.

„Eine solche Gewaltbereitschaft und einen solch unerklärlichen Hass habe ich noch auf keinem Fußballplatz gespürt. Selbst als die Polizei da war, sah man bei einem Erbenheimer noch förmlich den Hass aus dein Augen quellen", zeigte sich der Hahner Jugendchef Wolfgang Ernst über die Ereignisse entsetzt.
In der ruppig geführten Partie, die aus Sicht der Gäste von einem guten Schiedsrichter geleitet wurde, glich Erbenheim nach 1:3-Rückstand in der 65. Minute aus. Danach sah ein SVE-Spieler die Rote Karte. Der Sünder reagierte mit einem Stoß gegen einen Hahner. „Nachdem vorher der Schiedsrichter tituliert und unser Torwart angespuckt worden war, artete jetzt urplötzlich in eine wilde Schlägerei aus.

Die sechs oder sieben zuschauenden Erbenheimer A-Jugendlichen, die sich schon positioniert hatten, schlugen wie auf Absprache auf alles, was ein Hahner Trikot trug. Selbst Kickboxen wurde angewandt. Außerdem schlugen auch Erwachsene zu.  Natürlich haben wir mitgeprügelt, doch das geschah nur aus purer Notwehr", schildert Ernst die Jagdszenen. Damit nicht genug: Zwei Hahner Spieler flüchteten vom Sportgelände, überquerten die Durchfahrtstraße und rannten - von Erbenheimer Widersachern verfolgt - in Richtung Ortsmitte. Hahns Trainer Bernd Reisen setzte sich kurzerhand ins Auto und konnte seine Schützlinge unterwegs aufnehmen...

Ein Hahner Spieler, der noch am Boden liegend getreten worden, war, musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Mutter eines Hahner Jungen hat angekündigt, die Täter anzuzeigen...

Mario Bibo, lange Zeit stellvertretender Jugendleiter und seit Mai Chef der Erbenheimer Nachwuchsabteilung, distanziert sich mit Nachdruck von denVorfällen: „Das hat nichts mit Fußball zu tun. Bei A– und B-Jugend werden Köpfe rollen. Die betroffenen Spieler können ihre Aggressionen nicht auf dem Fußballplatz auslassen und so dem Verein schaden. Das ist sehr traurig und wir können uns nur bei Hahn entschuldigen.“ Nach Bibos Information soll zuerst ein Hahner Spieler hinter dem Rücken des Schiedsrichters geschlagen haben, womit der Erbenheimer aber keinesfalls die späteren Gewalttaten rechtfertigen will.



 
 
 
Spotzen, motzen, Schwalbe machen - oder: Ist Fußball schulsporttauglich? 
22.5. 2006 Universität Augsburg 
(idw)
 

Augsburger Sportwissenschaftler untersuchten schlechtes Benehmen im Sportspielvergleich und stellen fest: Fußball ist auch hier einfach "spitze"!

Wie gut - oder eher schlecht - benehmen sich eigentlich die Akteure in den verschiedenen Sportspielen? Gibt es hier signifikante Unterschiede zwischen den jeweiligen Spielern, Stars, Idolen? Motiviert durch die Frage, wie es eigentlich um die moralische Vorbildwirkung des Fußballs steht, der im Sportunterricht mit Abstand dominiert, haben Augsburger Sportwissenschaftler den Umfang und die Ausprägungen schlechten Benehmens im Fuß-, Hand-, Basket- und Volleyball miteinander verglichen und sind dabei zu dem Schluss gekommen, dass der Fußball nicht mehr uneingeschränkt als Schulsportart empfohlen werden könne.

Welcher "aufrechte" Fußballfan hätte sich nicht schon einmal über das Verhalten seines oder seiner Stars geärgert? Da wird nach jeder vergebenen Torchance mitten in die Großaufnahme gespuckt; da werden mit schamloser Vehemenz absurde Einwurf- Eckball oder Abseits-Entscheidungen von den Stars eingefordert, die Zweifel an der Wahrnehmungsfähigkeit eben dieser Stars aufkommen lassen; da werden nicht nur Schwalben geflogen, sondern zu gelungenen Schwalben wird dem Schwalbenmacher auch noch zynisch gratuliert. Und jede Entscheidung gegen ihn wird von unserem Star durch Meckern, einschlägige Gesten oder anderweitig inszenierten wütenden Protest als Fehlentscheidung dargestellt.

FUSSBALL: IM SCHULSPORT DOMINIEREND UND DEMENTSPRECHEND PRÄGEND
Vor dem Hintergrund, dass Fußball das bei weitem verbreitetste Sportspiel im Sportunterricht ist und das Verhalten der Fußballstars in seiner Vorbildrolle weitreichende Folgen hat, wollte der Sportpädagoge Prof. Dr. Helmut Altenberger wissen, wo Fußball im Vergleich zu anderen Sportspielen bezüglich seiner moralischen Vorbildwirkung steht, denn, so Altenberger: "Diese Vorbildwirkung sollte ein wichtiger Aspekt bei der Stoffauswahl im Schulsport sein."

SCHIEDSRICHTER: DIE KRIEGEN ES AB UND MÜSSEN ES WISSEN
Katrin Engelhardt, Studentin am Augsburger Institut für Sportwissenschaft und als passionierte Reiterin in Sachen Unparteilichkeit in diesem Fall über jeden Zweifel erhaben, entwickelte im Rahmen ihrer Magisterarbeit zusammen mit Altenbergers Kollegen, dem Bewegungs- und Trainingswissenschaftler Prof. Dr. Martin Lames, einen Fragebogen, mit dem die Häufigkeit von Regelverstößen und schlechtem Benehmen bei Spielern, Trainern und Zuschauern abgefragt wurde. Als Experten für die Beobachtung wurden 156 Fußball-, Basketball-, Handball- und Volleyball-Schiedsrichter aus dem bayerischen Regierungsbezirk Schwaben gewonnen. Auf der Grundlage ihrer intimen Kenntnisse der Praxis in der jeweiligen Ballsportart füllten diese Schiedsrichter auf ihren Fachtagungen den Fragebogen aus.

INDEX 100 FÜR DURCHSCHNITTLICH SCHLECHTES BENEHMEN
Um die Sportspiele bzw. die Verhaltensweisen der Akteure vergleichen zu können, wurden - auf die Schiedsrichter als Objekte und die Spieler, Trainer und Zuschauer als Subjekte bezogen - aus mehreren Verhaltensweisen genormte Indices für die Häufigkeit negativen Verhaltens gebildet und dann für die einzelnen Sportspiele berechnet. Durchschnittliches negatives Verhalten hat in diesem Bewertungssystem einen Wert von 100, tritt es überdurchschnittlich oft auf, steigt der Wert entsprechend über 100er-Marke an.

FUSSBALL: EINFACH "SPITZE"!
Die Fußball-Werte übertreffen überall die der Vergleichssportarten. Beim unfairen Verhalten im Umgang mit den Schiedsrichtern ist diese "Spitzenstellung" mit einem Wert von 104,0 (gegenüber Handball: 103,3, Basketball: 98,7 Volleyball: 92,3) noch relativ moderat ausgeprägt; beim Trainerverhalten (FB: 108,1 HB: 104,5 BB: 92,7 VB: 90,5) und beim Zuschauerverhalten (FB: 111,8 HB: 105,2 BB: 103,0 VB: 81,2) werden die Unterschiede schon deutlicher. Beim allgemeinen Verhalten bzw. schlechten Benehmen der Spieler kommt der Fußball mit 111,8 als einziger schließlich - und sehr signifikant - über die 100er-Marke für durchschnittlich negatives Verhalten hinaus (zum Vergleich: BB: 100,0 HB: 98,7 VB: 92,7). Im Gesamtvergleich scheint dem Fußball gegenüber insbesondere das Volleyballspiel am anderen Ende der Werteskala eine "Insel der Seeligen" im Kreis der Sportspiele zu sein.

HANDBALL: IN SACHEN "SCHWALBE" UND "HINLANGEN" AUCH NICHT OHNE
In einigen Details freilich tun sich die Handballer noch übler hervor als die Fußballer. So ist in 51 Prozent aller Handballspiele, dagegen nur in 37,5 Prozent aller Fußballspiele jeweils mindestens eine Schwalbe zu beobachten. Auch der Anteil der Spiele, in denen mindestens einmal Verletzungen des Gegners in Kauf genommen werden, liegt beim Handball mit 17,3 Prozent deutlich über dem entsprechenden Fußball-Wert von 10,0 Prozent.

UNFLÄTIGKEITEN: AN DER TAGESORDNUNG
Beim schlechten Benehmen im engeren Sinn (Spucken, Fluchen, obszöne Gesten usw.) lässt der Fußball seine Konkurrenten allerdings weit hinter sich. 55,0 Prozent der befragten Fußballschiedsrichter gaben an, dass Kostproben der allseits bekannten Unflätigkeiten "in vielen Spielen" bzw. "in jedem Spiel" zu beobachten seien; wesentlich weniger oft wurden diese Antwortvorgaben von denjenigen Schiedsrichtern angekreuzt, die beim Basketball (31,6 Prozent), beim Volleyball (11,6 Prozent) und beim Handball (11,3 Prozent) pfeifen.

TRAINER UND ZUSCHAUER: JEDER HAT SEINE (SPORTARTSPEZIFISCHEN) EIGENARTEN
Fußballtrainer fallen insbesondere dadurch auf, dass sie am häufigsten Gegner und Schiedsrichter beschimpfen und sogar handgreiflich werden. Handballtrainer hingegen tun sich dadurch hervor, dass sie zu hartem Spiel und zu Fouls ermuntern. Was Zivilisationsmängel auf den Rängen betrifft, so liefern sich die Fußball- und die Handballzuschauer ein Kopf-an-Kopf-Rennen wenn es um Verbalinjurien geht - gleichgültig ob sich diese gegen die Spieler der eigenen Mannschaft, gegen die gegnerische Mannschaft oder gegen die Schiedsrichter richten. Im Kreis der Fußballzuschauer ist darüber hinaus die Neigung zu gewalttätigem Verhalten besonders ausgeprägt, sie sind weiterhin diejenigen, die am meisten Schadenfreude erkennen lassen, wenn ein Gegner verletzt wird und die am meisten dazu tendieren, zu aggressivem Verhalten aufzufordern.

ALS SCHULSPORTART: FRAGWÜRDIG
"Für die Zuschauer", meint Lames, "sind diese Ergebnisse tendenziell so zu erwarten gewesen, besonders enttäuschend sind sie aus meiner Sicht aber für die Fußballtrainer und die Fußballspieler. Wie sollen junge Spieler vorbildliches Verhalten, Fairness gegenüber dem Gegner und Respekt vor den Schiedsrichtern entwickeln, wenn ihnen die Vorbilder in Spieler- und Trainerschaft etwas ganz anderes vorleben?" Sein Kollege Altenberger teilt diesen Frust und geht noch einen Schritt weiter: "Nach dieser Studie kann Fußball nicht mehr uneingeschränkt als Schulsportart empfohlen werden. Sportlehrer sollten auf jeden Fall bei der Vermittlung von Fußball über Fairness und Verhalten reflektieren und im Schulsport eine Distanz zum vorgelebten Erscheinungsbild der Sportart aufbauen. Hier ist nicht zuletzt auch der DFB gefragt, der über seine Trainerausbildung nachdenken muss."
 


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