Doping
Stimulanzien



Doping 1908 -
Olympiasieger
mit Strychnin gedopt
Hierzu zählen Stoffgruppen, die die Aktivität des Zentralnervensystems stark stimulieren, z. B. Amphetamine, Kokain, Ephedrin und Koffein (in hohen Mengen; "normaler" Kaffeegenuss ist erlaubt). Als Aufputschmittel werden sie kurz vor oder während des Wettkampfs eingenommen. Sie steigern die motorische Aktivität, erhöhen die Risikobereitschaft und vertreiben die Müdigkeit, aber auch das Gespür für die natürliche Leistungsgrenze (s. Grafik).
Nach Einnahme von Stimulanzien gab es Todesfälle im Sport.

Wirkungen: Funktionserhöhung des Sympatikus, Funktionseinschränkung des Parasympatikus, gesteigertes Aktionspotential, Herzfrequenzsteigerung, Zunahme des Herzminutenvolumens, Atemfrequenzsteigerung , Zunahme der O2-Aufnahme, Steigerung des Glykogenabbaus in der Leber, Kontraktion der Arteriolenmuskulatur im Gebiet der nicht tätigen Muskulatur, erhöhter Energieumsatz im Bereich der eingesetzten Muskulatur. (nach Kursbuch Sportbiologie)

Nebenwirkungen

Doping ohne Wissen ?
Für Sportler aller Leistungsklassen ist es wichtig zu wissen, dass auch einfache Medikamente , z.B. Hustensaft oft die Substanz Ephedrin enthalten. Sie dürfen also nicht vor Wettkämpfen eingenommen werden. Bei Krankheiten sollte aber ohnehin der Grundsatz gelten: Sportpause und Erholung für den Körper.

 
 
 
 
Leistungspotenzial des Menschen

Der rote Bereich wird auch als
"autonom geschützte Reserve" bezeichnet

 

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