Doping im Sport

Doping, das ist die Einnahme oder Anwendung unerlaubter Medikamente, verboten von den Sportverbänden. Sie sind verboten, weil sie eine unfaire, d.h. nicht trainingsbedingte Leistungssteigerung bewirken und zum Teil schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen können.

Es gibt mehrere Arten von Doping:

1. Mittel, die man kurz vor oder während eines Wettkampfes einnimmt
Diesen Mitteln sagt man nach, dass man damit in kurzer Zeit mehr Kräfte freisetzen könne. Hierunter fallen z.B. Stimulanzien, Narkotika, Beta-Blocker und Diuretika. Nicht alle diese Mittel wirken leistungssteigernd. Manche Mittel wirken überhaupt nicht, manche wirken nicht bei jedem, manche nur bei bestimmten Sportarten und manchen wird die Funktion nachgesagt, sie seien dazu da, andere Doping-Mittel zu verschleiern, also schwerer nachweisbar zu machen.

2. Langfristig wirkende Mittel
Das sind bestimmte Hormone, vor allem aber Anabolika, mit denen man mehr Muskelmasse aufbauen kann.
Langfristig wirkt auch das unter dem Kurzwort EPO bekannt gewordene Erythropoietin. Mit ihm wird versucht, die Zahl der roten Blutkörperchen zu steigern, die eine günstige Wirkung auf die Ausdauerleistungsfähigkeit haben.

3. Blutdoping
Hier lässt man sich vor einem Wettkampf Eigenblut in den Körper einführen (Blutdoping).

Beschreibung verschiedener Dopingmittel
Körperliche Leistungsreserven und Doping (Übersicht)
Dopingliste - Liste verbotener Substanzen
Wirkungen und Nebenwirkungen - Experten nehmen Stellung
Ein weiterer Text zur Beschreibung von Dopingmitteln ("Warenkunde Doping")
 

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Nationale  Anti-Doping-Agentur Anti-Doping-Handbuch des Deutschen Leichtathletik-Verbandes
Doping - eine animierte Problemeinführung (ZDF) Dopinginfo.ch



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