Rolf Dober


‹bersicht Tischtennis
 Überlegungen zu Zielen, Inhalten und Methoden des Unterrichts


 
Tischtennis ist 
für Schülerinnen und Schüler 
eine attraktive Sportart

Schülerinnen und Schüler spielen gerne Tischtennis. Dennoch ist der Tischtennisunterricht an der Schule oftmals problematisch.
Neben den erforderlichen materiellen Möglichkeiten fehlt oft auch eine klare Vorstellung darüber, was in der Schule gelehrt werden kann und soll, welche Zielsetzungen auch in großen Gruppen (methodische Überlegungen) umgesetzt werden können.

Tischtennis stellt
hohe Anforderungen 
an die Schüler/innen
 

 

Tischtennis stellt hohe Anforderungen an die koordinativen Fähigkeiten, wenn man in die verschiedenen motorischen Möglichkeiten des Spiels eintauchen will.
Die zahlreichen Schlagtechniken erlauben eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten.
Wechselnde Spielsituationen erfordern differenziertes und taktisches Denken.
 

Tischtennis in der Schule 
braucht eigene Ziele

Tischtennisunterricht in der Schule kann kein Abbild des Vereinssports oder des Techniklehrbuchs sein. Große und sehr heterogene Lerngruppen sind die Regel und Übungsprozesse bleiben zeitlich begrenzt.

Tischtennis in der Schule ist sowohl das leistungsorientierte Sportspiel (Erlernen verschiedener Schlagtechniken) als auch das Freizeitspiel mit eigenen Zielsetzungen.

Der technisch perfekte Spieler kann aufgrund dieser Bedingungen nicht das Ziel sein. Auch und gerade deshalb sollten (auch) andere Perspektiven in den Mittelpunkt des pädagogischen Interesses rücken.

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methodische
Überlegungen


Tischtennis in der Schule braucht eine spielgemäße Unterrichtskonzeption Spielen und kooperieren sind zentrale Perspektiven des Tischtennisunterrichts. Unterrichtsmethoden sollten deshalb den Spielgedanken immer in den Mittelpunkt stellen. Dabei sind vielfältige Spielformen denkbar.
methodische Überlegungen und Ideen

Tischtennis eignet sich gut 
für selbstgesteuertes und
differenziertes Lernen


 

Lern- und Übungsprozesse können so organisiert werden, dass sie von den Schülerinnen und Schülern relativ selbständig durchgeführt und die eigenen Ergebnisse und Lernfortschritte auch selbständig bewertet bzw. eingeschätzt werden können.

Lernen - methodische Überlegungen
Spiel- und Organisationsformen
Lern- und Arbeitskarten
Schlagtechniken - Animationen


Unterricht in großen Gruppen erfordert methodische Fantasie


 


Viele Schüler, wenig Platten, nicht immer gutes Schlägermaterial und zu wenig Bälle für das Balleimertraining ....das ist der Alltag und man muss eben das Beste daraus machen.
Ideen

Sek. I und Sek. II Grundlegende Spiel- und Bewegungserfahrungen sind in der Sek.I ein wesentlicher Bereich des Unterrichts.

In der Sek.II können übergeordnete Themen bearbeitet werden, ohne den Bewegungsaspekt zu vernachlässigen.
Theorie im Unterricht der Sek.II
 


Der Computer als Hilfe im Lernprozess Der Computer kann gute Dienste bei der Vorbereitung der Grundschläge liefern.
Bildreihen, Animationen, interaktive Wissensüberprüfungen, Bewegungsanalysen und Bewegungspuzzles helfen beim Aufbau einer Bewegungsvorstellung und können das Spielverständnis erweitern.
Zudem besteht die Möglichkeit, sich über grundlegende Lernmöglichkeiten des TT-Spiels zu informieren.

Bewegte Schule
Tischtennis als Pausensport /Alltagssportart

 

Tischtennis in der Schule, das heißt auch Tischtennis außerhalb des Unterrichts.
Wo es keine TT-Platten gibt, sollten welche aufgestellt werden.

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Tischtennis in der Schule
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