Modell der Überkompensation
Superkompensation


 
 

Das Prinzip der Überkompensation/Superkompensation
besagt, dass der Körper nach einer Trainingsbelastung nicht nur das gleiche Leistungsniveau wieder herstellt, sondern im Verlauf der Erholung (Regeneration) die Leistungsfähigkeit über das ursprüngliche Niveau hinaus steigert.

Training als Anpassungsvorgang
 


 
Während der Erholung werden die ausgeschöpften Energiereservoire nicht nur aufgefüllt , sondern durch Überkompensation erfolgt ein Aufbau von Energiepotentialen über das ursprüngliche Ausgangsniveau hinaus.

Mit der  Überkompensation betreibt der Organismus also eine Art "Vorratswirtschaft" , indem er sich auf ein höheres Leistungsniveau entwickelt, von dem aus zukünftige Belastungen ökonomischer zu bewältigen sind.

Auf diese Weise verschiebt sich im Verlaufe eines Anpassungsprozesses das Leistungsniveau und damit auch der untere Schwellenwert immer weiter nach oben. Aber es gibt auch Ausnahmen.
 

Um einen kontinuierlichen Leistungszuwachs zu erzielen, müssen deshalb die Trainingsreize nach dem Prinzip der
steigenden Belastung schrittweise erhöht werden.
Man kann also durchaus feststellen, dass im Trainingsprozess selbst der Druck nach ständiger Leistungssteigerung erzeugt wird. 
Andererseits liegt aber in der stetig wachsenden und unmittelbar erfahrbaren Leistung auch ein stark motivierendes Element zur Fortsetzung des Trainings.

Text: Beim Krafttraining ist weniger oft mehr Was ist eigentlich Übertraining?


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