Doping mit Wachstumshormonen


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‹bersicht Doping Wachstumshormonen werden große Wirkungen wie die Steigerung der Muskelkraft, eine Verbesserung der Schnellkraft und eine erhöhte Regenerationsfähigkeit zugesprochen.

Im Vordergrund steht das Wachtstumshormaon Somatropin (Human growth hormon/HGH), das wie Anabolika auch über einen muskelaufbauenden Effekt verfügt, aber schwerer nachzuweisen ist. Sie werden vor allem seit dem Anabolikaverbot als Ersatzpräparat für die "Muskelpillen" benutzt. 
Das Wachstumshormon (HGH), auch Somatotropin genannt, wird als körpereigenes Hormon von der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) produziert. 

Die Hauptfunktion des Wachstumshormons ist - wie man bereits am Namen erkennen kann - die Steuerung des Längenwachstums. Die Wirkung des HGH betrifft sowohl das Knochensystem als auch die inneren Organe, die Haut und vieles mehr.

Eine Freisetzung von HGH aus der Hypophyse wird durch eine Vielzahl von  unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören unter anderem Schlaf, Training, Stress, die Temperatur und verschiedene Hormone (Östrogene, Glukagon). Zur klinischen Verwendung zunächst aus den Hypophysen Verstorbener in mühsamer Arbeit gewonnen, sind seit 1985 auch synthetisch hergestellte Kopien der körpereigenen Hormone auf dem Markt. Im Rahmen der Medizin werden sie vor allem bei kleinwüchsigen Kindern eingesetzt, die kein oder nicht genügend HGH selbständig produzieren können.

Nachweisbar sind die Hormone noch nicht, allerdings scheint der Durchbruch kurz bevor zu stehen.
 

(auch EPO gehört in diese Klasse von Dopingmitteln, wird aber hier aus
praktischen Gründen zusammen mit Blutdoping behandelt)

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