Videoanalyse - zentrales optisches Messverfahren im LK Sport

 
Die Videoanalyse ist Bestandteil optischer Messverfahren (Kinematographie) in der Biomechanik bzw. in der Bewegungsphänografie. Im Unterschied zu anderen Verfahren (Serienfotographie, Lichtspuraufnahmen, Film) ist sie leicht und effektiv einsetzbar.
Mit der Digitalfotografie kann im Zusammenhang mit Computernutzung ein weiteres praktisches Analyseverfahren hinzukommen.
Auch die Videodigitalisierung von Bewegungen ist ein interessanter Weg.

Videosoftware Kinovea (Download kostenlos, Version 08.22- 2014)
Anleitung auf Youtube

Einige Hinweise zur optimalen Nutzung der Videotechnik:

Videoanalyse
 
  • Bestimme genau den Untersuchungsbereich !

  • (was genau soll untersucht werden; bereits vorhandene Hypothesen)
     
  • Welche Hilfsmittel sind erforderlich 

  • (Geräte, Stativ,evtl. Markierungen, Hilfslinien, Raster etc.)
     
  • Wie muss die Kamera postiert werden, damit die Untersuchungsfrage überprüft werden kann?

  •  
  • Wie können Ungenauigkeiten durch Winkelverschiebungen möglichst vermieden werden? (senkrechte Kameraposition zur Untersuchungsebene)

  •  
  • Gibt es Markierungsmöglichkeiten in der Kamera selbst ?

  • Rastergitter
     
  • Ist der Hintergrund so ausgewählt, dass keine Störungen auftreten?

  • (Licht, störende Gegenstände)
     
  • Müssen zusätzliche Ablaufbedingungen schriftlich notiert werden?

  • (z.B. subjektive Einschätzungen)

    Vor dem eigentlichen Versuch sind Probeaufnahmen/-einstellungen sinnvoll, um zunächst die Effektivität der Aufnahmebedingungen zu überprüfen.
     

    Videos des LK Sport Gießen (BB-Standwurf, Fallrückzieher, Kopfball)


 
 

Beispiel für ein Rastergitter zur Bewegungsanalyse (kann über die Memory/Titlefunktion in die Videokamera eingeblendet werden)
Steht diese Möglichkeit nicht zur Verfügung, kann auch eine entsprechende Folie über den Bildschirm geklebt werden.


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Bewegungslehre