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   Aufgaben der Biomechanik
"Die Biomechanik des Sports ist die Wissenschaft von der mechanischen Beschreibung und Erklärung der Erscheinungen und Ursachen von Bewegungen im Sport unter Zugrundelegung der Bedingungen des menschlichen Organismus". 
(Willimczik, Bewegungswissenschaft)

 
"Die Biomechanik erforscht die Form der Bewegungsabläufe von Lebewesen, die mechanischen Kräfte, die auf die Lebewesen einwirken, und die Wirkung derjenigen mechanischen Kräfte, die von den Lebewesen erzeugt werden. Außerdem untersucht die Biomechanik den Zusammenhang zwischen der Wirkung der Kräfte und der Form der Bewegungsabläufe.

Um diese rein physikalischen Aufgaben erfüllen zu können, ist es notwendig, dass sich die Biomechanik auch mit dem Körperbau des Lebewesens befasst; denn erst die Gesamtbetrachtung des Baues und der Funktion des Körpers liefert gültige Ergebnisse. Wir werden später noch kennen lernen, dass etwas, das aus der Sicht der reinen Mechanik zweckmäßig ist, bei der Berücksichtigung des Körperbaues eines Lebewesens nicht unbedingt auch zweckmäßig sein muss. 

Das bedeutet natürlich nicht, dass in einem solchen Fall die Gesetze der Mechanik ungültig sind; denn die zu berücksichtigenden anatomischen Bedingungen unterliegen auch wieder mechanischen Gesetzen.

Außerdem muss die Biomechanik die physiologischen Gesetze des Körpers in die Betrachtung mit einbeziehen und sie tut gut daran, sich an die Biologie zu wenden, um den Bau und die Funktion eines Organismus aus dem Gang der Entwicklungsgeschichte zu verstehen.
Erst die umfassende Erforschung der mechanischen Umwelt, der Struktur und der Funktion eines Lebewesens liefert biomechanische Prinzipien. Diese machen eine Aussage über die bestmögliche Ökonomie einer organischen Bewegung."

(Wiemann, Sportkunde)

weitere Definitionen der Biomechanik
Exkursion in die Physik (physikalische Grundbegriffe)
Kritisches zu den biomechanischen Prinzipien

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Einführung in die Bewegungswissenschaft (Uni Bielefeld)
Die biomechanische Betrachtungsweise

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