Nervensystem und Bewegungsteuerung![]()
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Jede zielgerichtete Bewegung ist eine koordinative Gesamtleistung des Zentralen Nervensystems (ZNS) unter Führung des Großhirns. Die Bewegungsvorstellungen des Großhirns sind nur durch Mitwirkung untergeordneter ZNS-Einheiten in reale Bewegungen umzusetzen. Das Kleinhirn ist der Fertigkeitsspeicher für Sportbewegungen
Wenn wir eine eine sportliche Bewegung ausführen, so ist es uns nur bedingt möglich, alle Teilbewegungen bewusst zu kontrollieren. Aufgrund der geringen Kapazität des Großhirn für Bewusstseinsprozesse kann die Aufmerksamkeit gleichzeitig auf nur sehr wenige Details einer sportlichen Aktion gerichtet sein.
Beim Tischtennisspielen wird uns z.B. bewusst sein, ob wir einen Unterschnitt- oder Topspinball spielen.
Was genau im Körper abläuft, ist dem Großhirn - das die bewussten Vorgänge steuert - nicht präsent.Trotzdem läuft bei geübten Spielern die Bewegung - dank der im Kleinhirn gespeicherten Fertigkeiten (Bewegungsprogramme/Bewegungsentwürfe) - ohne Fehlleistung ab. Alle Muskeln arbeiten koordiniert.
Das "Bewegungshirn" - bei schnellen Bewegungen vor allem das Kleinhirn - ist für die Feinarbeit der Muskeln bei der Bewegungssteuerung verantwortlich.
Die Lösung sportmotorischer Aufgaben erfolgt unter Führung des Großhirns ("Denkhirn") auf der Basis im Kleinhirn gespeicherter Fertigkeitsprogramme. Die Präzision der im Kleinhirn gespeicherten Programme hängt davon ab, wie umfangreich und intensiv eine Bewegung geübt bzw.trainiert worden ist. Geübte Sportler haben für die wichtigsten Bewegungsformen ihrer Sportart im Kleinhirn sehr exakt und zuverlässig arbeitende Programme gespeichert, ein Resultat jahrelangen Techniktrainings.
(nach Martin u.a.)Das Gehirn - ZDF-online
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Modell: Ablauf der Bewegungssteuerung(nach Martin.u.a. S.66)weitere Erklärungen
Das Kleinhirn - Fertgkeitsspeicher für Sportbewegungen
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Bewegungslehre Übersicht