Rolf Dober
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        und Turnen in der Sek. I

 
  ........ Akrobatik in der Schule - methodische Grundsätze

Es bietet sich beim Entwickeln und Erproben akrobatischer Fähigkeiten an,
den Schülerinnen und Schülern viel Raum für Eigeninitiative, für Kooperation, 
Körpererfahrung u.a. zu geben.


Einige grundsätzliche Vorgaben sind aber erforderlich.
Die Kleidung muss rutschfest sein. Dicke Sportschuhe sind ungeeignet.
Gut geeignet sind Gymnastikschuhe oder Socken.
Helfen und Sichern sind unabdingbar für freudvolles und angstfreies Üben.

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  Was Lehrer/innen beachten sollten:

  Gut eingestimmt (aufgewärmt) und konzentriert beginnen
vorbereitende Spiele und Übungen
Sicherheit und richtige Haltung beim Aufbau von Figuren

- Jedes "Kunststück" gut erklären, vormachen oder im Bild zeigen
- Gerätehilfen und Matten zur Verfügung stellen
- selbständiges Üben in Kleingruppen organisieren
- Die Schüler unterstützen, beraten, ihre Selbsttätigkeit stärken 
- Die Ergebnisse loben und ggf. am Ende der Stunde vorführen

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  Was Schüler/innen wissen müssen:

- Absprachen treffen und sie konsequent einhalten
- Keine Bewegung zu plötzlich abbrechen
- Behutsames Auf- und Absteigen und nicht abspringen
- beim Auf- und Absteigen evtl. Kästen u.ä. einbeziehen 
- Aufbau mit möglichst stabilen Unterleuten
- Bei schwereren Übungen mit Matten absichern
- Hilfe-/ Sicherheitsstellung (evtl. mit Geräten) mit einbeziehen
- Auf Symmetrie der Aufbauten (z.B. bei Pyramiden) achten

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  Regeln für das Miteinander

- Jeder muss dem anderen vertrauen können
- Jeder muss auf seine Partner aufpassen 
- Über die Erfahrungen beim Üben sprechen:
  Wo hat es weh getan?
  Was muss ein Partner anders machen? 
  Was hat gut geklappt? 

- Absprechen, wer welche  Position einnimmt 
- Hilfestellung organisieren
- Endposition vorsichtig wieder abbauen (Niemals abspringen!)


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