Bewegungsmangel, Sport, Ausdauertraining und Gesundheit

      Bewegungsmangel - Wer rastet, der rostet !
 
Der menschliche Organismus ist auf Bewegung angelegt. Bewegungsmangel ist der häufigste Risikofaktor für die Entwicklung degenerativer Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Seit 1992 wird er ebenso wie das Übergewicht - zu den primären Risikofaktoren gezählt. 

Ein nicht bewegter bzw. trainierter Körper ist daher durch eine geringere organische bzw. körperliche Leistungsfähigkeit gekennzeichnet: Es kommt zu Inaktivitätsatrophien und Funktionseinbußen, oft verbunden mit Regulationsstörungen, im Alter schließlich treten dann klinisch manifeste Krankheitssymptome auf.


 
Unter Bewegungsmangel versteht man eine muskuläre Beanspruchung, die chronisch unterhalb einer Reizschwelle liegt, deren Überschreitung notwendig ist zum Erhalt oder zur Vergrößerung der funktionellen Kapazität.
(Hollmann/Hettinger 1980, 434).
Schlaganfallrate (1000/Jahr)
unter Einfluss von körperlicher Aktivität.
Für den Herzinfarkt lassen sich ähnliche Werte aufzeigen

(Wannamethee, in Weineck, S. 520)

"Ausdauertraining ist das Mittel der Wahl, um fast alle - vielfach bewegungsmangelbedingten- Risikofaktoren degenerativer Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermeiden bzw. erfolgreich zu bekämpfen.

Training als Anpassungsvorgang

Gäbe es ein Medikament, das nur annähernd ähnliche segensreiche Wirkungen wie ein regelmäßiges Ausdauertraining auf alle Risikofaktoren degenerativer Herz-Kreislauf-Erkrankungen hätte, man konnte es wohl kaum bezahlen!" (Weineck, S. 521/22)

Ausdauertraining und Gesundheit 



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