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Unterricht - Unterrichtsideen
Pro- und Contra-Diskussion "Mega- oder MAGA-WM"
Sollte die WM boykottiert werden ?
Müssen nicht auch Sportler/innen Stellung beziehen, wenn nicht nur der Ball mit Füßen getreten wird, sondern auch die Menschenrechte und Demokratie?
Einteilung der Klasse in mehrere Gruppen (Pro oder Contra)Aufgaben
- Verschafft euch einen ersten Überblick über die Materialien (s.u.)
- Recherchiert nach aktuellen und vertiefenden Informationen
- Jedes Gruppenmitglied sammelt Argumente und hält sie auf Karteikarten fest
- Überlegt auch denkbare Argumente der Gegenseite
- Ordnet die Karteikarten / Argumente nach ihrer Wichtigkeit
- Erstellt ein Plakat mit den wichtigsten Argumenten
- Formuliert für ein Plädoyer für eure Position
- Wählt einen oder zwei Gruppensprecher/innen -
Eine(r) hält das Plädoyer, Eine(r) erwidert auf andere Gruppen
Zur MethodePro-und Contra-Debatte - Wie geht das ? (BZ für politische Bildung) |
Pro und Contra
WeitereMaterialien | Planspiel - Podiumsdiskussion | Gruppenpuzzle
Pro
WM - Boykott, Stellungnahme gegen WMContra
WM als Chance für den Süprt; TeilnahmeEU-Abgeordnete
In Europa gibt es Forderungen nach einem Boykott der Fußball-WM. Damit soll gegen die Politik von US-Präsident Trump protestiert werden. Nun haben EU-Abgeordnete einen Aufruf gestartet.
Mehrere EU-Abgeordnete haben die Europäische Fußball-Union UEFA in einem Brief aufgefordert, sich bezüglich der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA klarer zu positionieren.
Das Schreiben... wurde von 19 EU-Abgeordneten aus den Reihen der europäischen Grünen, Sozialdemokraten, Liberalen und Linken unterschrieben.
»In den letzten Jahren, insbesondere während der Trump-Regierung, haben die Vereinigten Staaten politische Maßnahmen ergriffen und eine Rhetorik verwendet, die ernsthafte Zweifel am Respekt gegenüber dem Völkerrecht, demokratischen Standards und dem Prinzip der Selbstbestimmung aufkommen lassen«, heißt es in dem Schreiben. Dazu zählten wiederholte Äußerungen und Handlungen im Zusammenhang mit Grönland.
Spiegel l DLF
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DFB-Präsident B. Neuendorf
"Wir glauben an die verbindende Kraft des Sports und an die weltweite Wirkung, die eine Fußball-Weltmeisterschaft entfalten kann. Unser Ziel ist es, diese positive Kraft zu stärken - nicht sie zu verhindern.
Wir wollen uns im kommenden Sommer in einem fairen Wettkampf mit den anderen qualifizierten Teams messen. Und wir wollen, dass die Fans weltweit im Stadion und auf den Fanmeilen ein friedliches Fest des Fußballs feiern - so, wie wir es bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 im eigenen Land erlebt haben."
https://www.dfb.de/news/stellungnahme-des-dfb-praesidium
DFB Sportdirektor Völler
«Es gibt viele Dinge in der Welt, die uns allen nicht gefallen. Ich hätte auch lieber mehr Frieden überall», sagte Völler. Aber das könne der Fußball nicht lösen. «Wir sind da, um eine Weltmeisterschaft zu spielen. Das geht vor. Wir sind Fußballer».
Minky Worden
Human Rights Watch
Die Nationalmannschaft bezieht StellungJoshua Kimmich, Fußball-Nationalspieler
Initative Fairness United
Bundesregierung
Auch die Bundesregierung sprach sich gegen einen Boykott aus. Zur Begründung verwies Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, auf die außenpolitische Linie der deutschen Regierung gegenüber den USA. "Der Sport darf dafür nicht instrumentalisiert werden", sagte sie. Zudem finde die WM nicht nur in den Vereinigten Staaten statt, sondern auch in Kanada und Mexiko.
Innenminister Dobrindt
"Spielt Fußball und hört auf zu versuchen, Politik zu machen. Das wäre auch mein Ratschlag für all diejenigen, die sich mit dem Thema jetzt beschäftigen." (Web.de)
DFB-Vizpräsident Göttlich
Video ARD
DFB-Vizepräsident fordert eine Debatte um einen WM-Boykott!
Göttlich wörtlich: „Ich frage mich wirklich, wann der Zeitpunkt ist, darüber konkret nachzudenken und zu reden. Und für mich ist dieser Zeitpunkt definitiv gekommen.“
Göttlich geht es nicht zwingend um einen Boykott des Turniers, sondern um das Finden einer klaren gemeinsamen Haltung - idealerweise mit den europäischen Partnern und der Politik. Fußball habe eine gesellschaftliche und dadurch auch politische Verantwortung: "Deswegen ist es wichtig, dass wir im Vorfeld klare Linien herausarbeiten und diese Haltungsthemen dann nicht vor Ort - im Trubel des Geschehens - plötzlich wieder vergessen".
Ex FIFA-Präsident Blatter