Fairness
im Sportunterricht hat zum Ziel, dass sportliches Handeln zum Wohl und
Nutzen aller gelingt.
Kleine
Spiele vermitteln den Schülerinnen und Schülern unabhängig
von ihrem sportlichen Leistungsvermögen, Erfolgserlebnisse, Spaß,
Spannung und Zufriedenheit.
Spiele
mit offenem Ausgang, ohne Sieger und Verlierer schaffen Räume für
Selbständigkeit und wirken dem reinen Konkurrenz- und Erfolgsdenken
entgegen.
Kleine
Spiele lassen sich durch gemeinsame Änderung der Regelvorgaben im
Interesse der Spielfreude aller leicht variieren.
Kleine
Spiele können neu erfunden werden (oft schon durch kleine Regelveränderungen).
Unterschiedliche
Verfahren der Mannschaftsbildung
können ausprobiert werden.
Die
Bedeutung von Regeln und der Regeleinhaltung können durch kleine Spiele
gut erarbeitet werden.
Der
Lehrer/die Lehrerin sollte Sieg oder Niederlage relativieren (Unterrichtsgespräche
in Form von Reflexionsphasen vor, während und nach der Durchführung
von Kleinen Spielen).
Im
Rahmen von Partneraufgaben ist es sinnvoll, durch Partnerwechsel auch leistungsschwache
und -starke Schüler zusammenzuführen. Leistungsstarke Schüler
erfahren es als eigene Bereicherung, wenn der Partner durch ihre Hilfe
Fortschritte macht.
"Schwache"
Schüler werden integriert, gewinnen Selbstvertrauen und möglicherweise
einen anderen Status
"Stärkere"
erleben schwächere Mitschüler als Partner.
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