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"Was man auf den Gegner überträgt, ist auch für die eigene Person gültig.
Den Gegner auszutricksen heißt eigentlich, sich selbst auszutricksen,
und das bedeutet, sich selbst vom einzigen Sieg, der zählt, auszuschließen."  H. Meyer
 
 
"Meine fünf  goldenen Regeln"

 

1. Ich bin aufrichtig
Ich achte die geschriebenen und ungeschriebenen Regeln. Zum Sport gehören gleichermaßen Sieg und Niederlage.
Ich will mich bemühen mit Anstand zu gewinnen und zu verlieren.

2. Ich bin tolerant
Ich akzeptiere die Entscheidungen des Schiedsrichters, selbst wenn sie mir als unrichtig erscheinen.
Ich betrachte meine Gegner nicht als Feinde, sondern als Partner.

3. Ich helfe
Ich kümmere mich um verletzte Gegner, als wenn es meine eigenen Mitspieler wären.

4. Ich trage Verantwortung
Ich fühle mich für die körperliche und seelische Unversehrtheit meiner Gegner verantwortlich.
Ich bejahe Chancengleichheit. Doping ist der schlimmste Betrug.

5. Ich bin für fairen Sport
Ich weiß, dass nur Aufrichtigkeit, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Verantwortung Fairness im Sport und Freude am Sport erhalten.

 Deutsche Olympische Gesellschaft

 

Die "Goldene Regel" - Der "kategorische Imperativ"

Immanuel Kant (1724-1804) ist einer der bedeutendsten Philosophen. Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?  Was ist der Mensch? sind zentrale Fragen in Kants Werk.
Sein kategorischer Imperativ "Handle so, dass die Maxime deines Handelns die Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung sein könnte!" ist berühmt. 
 
Eine solche Verhaltensrichtlinie drückt die Einsicht des Menschen in die Gegenseitigkeit von sinnvollen Verhaltensweisen aus. Menschen aller Religionen und Weltanschauungen können ihr zustimmen.

Heute hat diese "Goldene Regel" nichts von ihrer Aktualität verloren. Im Gegenteil: Für alle Menschen und Religionen scheint sie wichtiger denn je, wenn wir auch in Zukunft vernünftig zusammenleben wollen.




 
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