Was wird als Risikofaktor
verstanden?
Welche Risikofaktoren
für Zivilisationskrankheiten gibt es?
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Man bezeichnet mit einem Risikofaktor
einen oder mehrere die Wirkung verstärkende Faktoren, die in
einem gesicherten direkten oder indirekten Zusammenhang mit dem Auftreten
bestimmter Erkrankungen oder Gesundheitsstörungen stehen.
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Bewegungsmangel ist z.B. ein
Risikofaktor, der im Zusammenhang mit einigen Zivilisationskrankheiten
wie Herzkrankheiten, Fettstoffwechsellstörungen, Rückenbeschwerden
etc. steht.
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Weitere Risikofaktoren sind:
Hypertonie (erhöhter Blutdruck, erhöhter Spannungszustand
des Muskels), Rauchen, Übergewicht, Haltungsschäden, Diabetes,
Hyperurikämie (Gicht), psychosozialer Stress etc.
Bewegungsmangel und Sport
Kann der Sport die Probleme
ausgleichen? Sport als Prävention?
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Körperliches, geistiges
und soziales Wohlbefinden körmen bei günstigen Bedingungen und
vernünftiger Gestaltung über das sportliche Handeln erworben
werden.
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"Wenn der Sport gesund sein
soll, muss er Spass machen", es reicht also nicht, dass man sich gegen
seinen Willen zum Sport zwingt, da man den Sport dann nicht gewissenhaft
ausführt und ihn nach einiger Zeit auch wieder beendet.
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Ausdauersport erhöht die
Sauerstoffaufnahmefähigkeit, das Herzinfarktrisiko sinkt, Blutdruck
wird gesenkt, etc. Gesundheitssport als vorbeugende Wirkung
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Sport kann die Lebenseinstellung
von Menschen ändern, das Gesundheitsbewusstsein kann sich ändern
(Abwenden von Medikamenten, Rauchen etc.)
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"... durch vernünftigen
Ausdauersport die medizinisch messbaren Indikatoren für den Gesundheitszustand
bessere Werte annehmen und das psychische Wohlbefinden ansteigt. Diese
Ergebnisse haben freilich einen Haken: Sportarten wie Geräteturnen
Gewichtheben, Golf, Kegeln, Tischtennis, Squash und Skilaufen haben aus
naturwissenschaftlicher Sicht keinen spezifischen Gesundheitswert, im Gegensatz
zu Laufen, Radfahren, Skilanglauf, Bergwandern, Schwimmen, sowie Ballspielen
wie Tennis, Basketball und Fussball."
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Joggen etc. geben aber auch
keine Garantie für eine längere Lebenserwartung.
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Im Alter ist Ausdauersport sinnvoller
aIs Schnelligkeitssport, ein guter Trainingszustand im Alter kann der Altersschwäche
vorbeugenlsie verzögern, es gibt sogar Behauptungen, dass Altersschwäche
nur ein schlechter Trainingszustand des Körpers sei.
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Man sollte das Training im Alter
auch nicht übertreiben, da sonst trotz des Trainings auch Kreislaufbeschwerden
auftreten können.
Ist Fitness und Gesundheit
das gleich
Fitness bezeichnet allgemem
die Lebenstauglichkeit des Menschen sowie dessen aktuelle Eignung für
beabsichtigte Handlungen. Im Sport hat die Dimension Körperliche bzw.
motorische Fitness besondere Bedeutung."
In Abhängigkeit von Gesundheit
, Leistung, Wohlbefinden, Beruf, Freizeit haben sich unterschiedliche
Konzeptionen der körperlichen bzw. motorischen Fitness herausgebildet.
Beispiele: Prävention gegenüber Krankheiten, Verzögerung
des Alterungsprozesses, Erhaltung/Steigerung der berullichen Eignung,
Steigerung der körperlichen, Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden,
Selbstverwirklichung
Gesundheit in der Sportwissenschaft
enthält körperliche, geistige und soziale Elemente.
Es ist problematisch Fitness
und Gesundheit völlig voneinander abzugrenzen, da sie sehr viele Übereinstimmungen
haben, Fitness, Gesundheit und Wohlbefinden stehen in einer engen Wechselbeziehung
miteinander. Ein umfassender Gesundheits- und Fitnessbegriff ist nach der
WHO (Weltgesundheitsorganisation): "vollständiges körperliches,
geistiges und soziales Wohlbefinden"
Man kann aber auch die Begriffe
Fitness und Gesundheit voneinander trennen, eine Person kann z.B. bei einem
Fitnesstest gute Werte erzielen, obwohl er gleichzeitig an einer ernsthaften
Erkrankung leidet (z.B. Diabetes).
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