.... Spiele mit der fliegenden Scheibe
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Spielidee
 
.................. Ultimate Frisbee

Eine oder mehrere Frisbeescheiben müssen durch geschicktes Zuspiel und entsprechendes Freilaufen in die Endzone befördert und dort gefangen werden. Mit der Scheibe in der Hand darf nicht gelaufen werden (Stoppschritt erlaubt).

Auch für die Schule ist Ultimate hervorragend geeignet, wenn man die Spielidee entsprechend den jeweiligen Bedingungen anpasst. Es kann sowohl als eigenständiges Spiel geübt als auch in Aufwärmphasen eingesetzt werden. Es ist zudem ideal geeignet, um Schüler/innen mit der Idee der Endzonenspiele vertraut zu machen und den Fair-Play-Gedanken zu erfahren.

Bevor man spielt, sollten grundlegende Wurfmöglichkeiten mit der der Frisbeescheibe erprobt werden.
(Zuwerfen, Brennball mit Frisbeescheiben, Frisbee über die Schnur, etc.)
 

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Spielerzahl und 
Spielfeldgröße
 
 


Variabel; Je nach Hallen- oder Sportplatzsituation sind 6-8 Spieler/innen pro Mannschaft günstig.
Wenn auf dem Sportplatz 2 Spielfelder eingerichtet werden können, sind alle Schüler/innen einer Klasse in Bewegung.
Auch ein Handballfeld (Wurfkreis bis Tor als Endzone) kann genutzt werden.

(Offizielles Spiel: je 7 Spieler; Endzone 23 m, Zwischenzone 64 m); 
Spielzeit 2x25 Min. oder bis 13 bzw.15 Punkte)
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Materialien Frisbeescheiben, Markierungshütchen, Parteibänder oder -hemden
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Grundregeln
(variabel)
 


 
 

 

Anwurf:
Beide Mannschaften stehen entlang ihrer Endzone. 
Die verteidigende Mannschaft wirft die Scheibe so weit wie möglich in das gegnerische Feld hinein. Die angreifende Mannschaft beginnt ihren Spielzug dort, wo die Scheibe den Boden berührt oder über die Auslinie segelt.
Natürlich kann auch eine angreifende Mannschaft bestimmt werden und dann an der eigenen Endzone beginnen.
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Laufen mit der Frisbeescheibe ist nicht erlaubt.
Zupassen ist die einzige Möglichkeit, die Scheibe nach vorne zu befördern.
Ein laufender Spieler/Fänger darf natürlich abstoppen (max. drei Schritte).
Hechten beim Fangen kann erlaubt werden (aber Vorsicht!).
Der Werfer darf einen Sternschritt (das Bewegen eines Fußes, wenn der andere Fuß auf dem Boden bleibt) machen.
Der Scheibenbesitz wechselt, wenn sie von der gegnerischen Mannschaft gefangen wird, den Boden berührt oder ins "Aus" segelt.
Mindestens 1 m Abstand zu dem Werfer einhalten!
Gepunktet wird, wenn die Scheibe in der Endzone der gegnerischen Mannschaft gefangen wird (1 Punkt). Man darf zum Punkten mit der Scheibe nicht in die Endzone laufen (auch nicht beim Abstoppen).
Gelangt ein Fänger beim Abstoppen außerhalb der Auslinien, darf er das Spiel auf der Auslinie fortsetzen, insofern er die Scheibe schon vor der Linie gefangen hat. Beim Sternschritt darf der Werfer "das Spielbein" auch außerhalb der Spielfeldbegrenzungen setzen.
Fängt ein verteidigender Spieler die Scheibe in seiner Endzone ab, beginnt er den Spielzug seiner Mannschaft an der Punktelinie.
Faires Spiel
Die Spielerinnen und Spieler regeln das Spiel selbst.
Körperberührungen und Behinderungen (Rempeln, Schubsen etc.) sind verboten! 

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Jeder Spieler ist gleichzeitig Schiedsrichter und zeigt ein Foul, in das er verwickelt ist, durch Heben des Arms an. Dann wird das Spiel gestoppt. Einigt man sich auf Foul, wird die Scheibe an die Verteidiger übergeben, einigt man sich auf "kein Foul" behalten die Angreifer die Scheibe. Danach wird das Spiel fortgesetzt.

 

Varianten
  • Spiel mit 2 Scheiben
  • Durch Abschlagen des scheibenführenden Spielers wechselt der Scheibenbesitz
  • Spiel mit Joker (doppelte Punktzahl beim Anspiel in der Endzone)
  • Spiel auf Handball- oder Fußballtore
  • Weichmatten als Endzone, die jeweils nur ein angreifender Spieler betreten darf
  • Überzahlspiel der angreifenden Mannschaft durch "neutralen" Zuspieler

 

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